Hodie ferias habemus

Ab heute ich Ferien habe. Bezahlten Urlaub nennt man das im Fachjargon. Oder auch entschuldigtes Fernbleiben der Arbeit mit finanzieller Unterstützung, wie der Arbeitgeber sagen würde. Arbeitgeber sind ja so sozial. Aber beschweren wir uns nicht, wir in Deutschland haben es noch gut mit unserem Anspruch auf Urlaub – ob wir den nun nehmen oder nicht, zumindest haben wir Anspruch darauf. Z.b. die ach so armen Amerikaner nicht.

„Nirgends strapaziert sich der Mensch so sehr,
wie bei der Jagd nach Erholung.“
Laurence Sterne (1713 – 1768), englischer Pfarrer, späterer Domherr und Schriftsteller

Was steht an? Familiengedöns mit Mutter umd Oma. Und dann noch etwas Mittelalter und Wahl-Familien-Gedöns. Als Muddi und Muddäär. Mal anderen auf den Sack gehen, solange sie mich erdulden können. Mal mehr, mal weniger.

Dafür hat mich die Scheiß innere Uhr wieder um 3 aus den Federn geworfen. Na toll. Ich hoffe, das legt sich irgendwann in den nächsten 2 Wochen, damit der Arbeitsalltag danach wieder doppelt reinhaut. Und ich nach 2 Tagen wieder urlaubsreif bin … wie nach dem Letzten. Mahlzeitn!

Und grundsätzlich, mal wieder festgestellt wie öfters in letzter Zeit: wenn es irgendwo klingelt, dann gleich an mehreren Stellen gleichzeitig: Handy, Telefon, Postbote an der Tür. Ja ne is klar. Den ganzen Tag Ruhe, aber dann alles auf einmal. Können die sich nicht besser absprechen? Ich meine, erst nervst du, dann ich, dann der? Aber nein, meine Mutlitaskingfähigkeit mal wieder auf die absolute Probe zu stellen ist wohl neues Hobby der Menschheit….

Und gleich im Anschluss rauchen wir, das heisst ich, auf den Welt-Nichtrauchertag, eine schöne, leckere Pfeife und laufen mit dem gedanklichen Mittelfinger durch die Botanik. Muhahaha. So, reicht.

 

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