Cogito ergo sum

Zumindest das kann ich noch. Denken. So ein Tag hat es in sich. Vor allem so ein Montag. Meine gute Perle im Urlaub. Soweit war mir das schon klar. Nur bin ich davon ausgegangen, zu wissen, wer die Vertretung sein wird. Denkste. Denke nie gedacht zu haben … Denke nie zu Wissen dass du es weißt…

Und erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Bla bla bla… Dergleichen Weisheiten mehr für den selben Kram. Meine Perle war dieses Jahr mit den ganzen Einzeltagen und Urlaubn bisher 15 mal weg, und 15 mal hab ich neue Leute eingearbeitet. Nicht einmal jemand, der schon mal da war. Küche zeigen, Equipment zeigen, Restaurant zeigen, Arbeitsabläufe erklären … Da gehen schon ein zwei Stündchen mit rum. Zeit, die dann fehlt und in Stress ausartet. Stress, der nicht sein müsste, würde ich endlich mal jemand zur Vertretung bekommen, der schon mal bei mir war.

Man stelle sich vor, jede Woche einen neuen Mitarbeiter einzuarbeiten. So geht es mir momentan. Man möchte schreien… Amok laufen. Nein nein, bis auf den Stresspunkt bin ich ganz ruhig geblieben. Ich brauch ein Opfer zum prügeln, so geht das nicht mehr weiter. Es frisst sich alles rein.

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Dafür hab ich mal wieder einen neuen Ohrwurm. So zwischendurch muss das mal sich erneuern. Gottesfinsternis – Wir sind die Kinder

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Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Denkste. Seit heute stehe ich mal wieder in einer Brieffreundschaft, so richtig mit schreiben und so. Mit Hand. Und dafür lerne ich nun die nächste Schreibschrift: Offenbacher. Hätte mir im Leben nie „damals“ träumen lassen, dass mal freiwillig zu tun. Aber es macht Spaß und holt einen vom Trip des Montags-Chaos wieder runter. Ein ausgeglichenes und ruhiges Hoby, nach dem Lesen. Sieht dann ungefähr so aus:

Hausarbeit

Und das faszinierende daran ist auch noch, dass man sich in der Schrift beim schreiben verliert. Tatsächlich ein komplette Stunde abgeschaltet und konnte nicht aufhören, bis dieses verfluchte Telefon gebimmelt hat. Naja, morgen schalte ich es eh aus zur Feier des Tages…

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