Jupp…

… wie immer und das Übliche. Sonntag nachmittag nach dem Essen eingepennt, Montag morgen halbe 1 wach … nachtens. An Schlaf nun nicht mehr zu denken, denn so wie ich mich kenne, verpenne ich dann alle Wecker. Scheisse, so beginnt die Woche richtig gut. Machen wir das Beste daraus, ich und ich. Denn auch das nächste Wochenende wird wieder voll gepackt, mit Andreas‘ Geburtstagsfeier und dem ganzen Gedöns drumrum.

Aber ein klein wenig muss ich noch über „The Wall“ nachdenken. Die Mauer, die ich zum Schutz um mich herum errichtet habe. Wie eben die Person, um die es im Album von Pink Floyd ging. Der missverstandene Künstler, gefangen in einer Welt, die nicht die Seine ist. Für mich bedeutet es, der nicht verstandene Mensch, gefangen in einer Welt, die nicht die Meine ist.

Es ist ein Fluch, die Menschen durchschauen zu können, zu merken, wie sie es wirklich meinen, was sie sagen und nicht sagen. Und die Unsicherheit, wie der Freundeskreis auf einen Selbst reagiert, ob es ehrlich gemeint ist oder nicht. Denn manchmal sieht man Zeichen, die man selbst interpretiert, aber auch gelegentlich fehlinterpretiert. Dazu kommt immer noch das Erlebte aus der Jugend, als andere ihr wahres Gesicht zeigten und es doch immer wieder versteckten. Zu sehen, wie der Gruppenzwang aus normal „lieben“ Menschen Arschlöcher macht.

Sehen müssen, wie sich Menschen aufgrund von anderer Verhalten öffentlich anders zur Schau stellen, als sie eigentlich sind. Vorgeben, mich nicht zu mögen, obwohl sie mich doch mögen. Wofür? Für gesellschaftliche Anerkennung? Für Anerkennung eines Freundeskreises, der nie der Ihre war? Warum müssen diese Hirnlosen immer glauben, dass sie die Freundschaft eines Gegenüber brauchen und sich damit verstellen müssen?

Ein Freund erwähnt nebenbei gerade im Chat, in dem wir uns gegenseitig darüber voll heulen, wie schlecht die Menschen doch sind. (Ja, wir sind wieder beim Gut oder Böse der Menschheit.) Auf eben jenes Posting bezieht sich folgendes:

Das sind alles Sachen, die ich weiß, ich will sie nur nicht wirklich akzeptieren … ich habe mal daran geglaubt, das Menschen gut sein können, aber immer mehr denke ich, das es nicht die Energie wert ist sie zu verstehen oder mir Gedanken über Andere zu machen, weil keiner Anderer sich Gedanken über Andere macht.

Traurig, aber wahr. Wie Shrek im gleichnamigen Film so schön sagte: Ich habe kein Problem mit der Welt, die Welt ist es die ein Problem mit mir hat. Schon sind wir wieder bei „The Wall“. Nein, die Mauer bleibt. Und eher wird sie verstärkt und höher gebaut, als abgebaut. Die Menschen sind schlecht und sie werden es auch bleiben.

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